Römische Zahlen entstanden im antiken Rom um das 8. bis 9. Jahrhundert v. Chr. Sie waren das Standard-Zahlensystem im Römischen Reich und blieben in Europa bis zum 14. Jahrhundert in Gebrauch.
Das System entwickelte sich aus Strichmarkierungen, die Hirten verwendeten, um ihr Vieh zu zählen. Frühe römische Zahlen verwendeten ausschließlich additive Notation, aber subtraktive Notation (wie IV für 4) wurde im Mittelalter üblich.
Trotz der weitgehenden Ersetzung durch arabische Zahlen werden römische Zahlen heute noch in bestimmten Kontexten verwendet, wie Buchkapiteln, Film-Urheberrechtsdaten, Zifferblättern und formellen Dokumentnummerierungen.